Kann ein Lipödem mit der richtigen Ernährung geheilt werden?

Oftmals wird die lymphologische Erkrankung Lipödem (Lipohyperplasia dolorosa) mit einer durch falsche Ernährung erworbenen Adipositas verwechselt bzw. nicht klar zu dieser abgegrenzt. Aus diesem Grund versuchen viele Betroffene, ihre Beschwerden durch Sport und Diätpläne zu lindern. Inwieweit dies zu den gewünschten Ergebnissen führt, erfahren Sie hier.

"Sie sind zu dick. Nehmen Sie erst einmal ab, dann werden sich viele Ihrer Symptome einstellen" – diese oder ähnliche "Ratschläge" erhalten Frauen, die an einem unerkannten Lipödem leiden, nicht selten. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sowie ein aktiver Lebensstil sind zwar maßgebliche Faktoren für eine hohe Lebensqualität und daher für jeden empfehlenswert, Einfluss auf das Krankheitsbild des Lipödems haben sie allerdings nicht. Denn auch sehr schlanke oder idealgewichtige Patientinnen können von einem Lipödem betroffen sein.


Die Lipohyperplasia dolorosa ist eine angeborene Fettverteilungsstörung in den Extremitäten mit Schmerzhaftigkeit als Kernsymptom. Die krankheitsbedingt erhöhte Anzahl von Fettzellen in Armen und Beinen kann nicht durch Besuche im Fitnessstudio und Diäten gemindert werden. Die eingangs gestellte Frage, ob ein Lipödem mit der richtigen Ernährung therapiert werden kann, muss daher mit einem klaren "Nein" beantwortet werden.

Vielleicht haben Sie als Betroffene schon selbst feststellen müssen, dass Sie durch Kalorienrestriktion und viel Bewegung lediglich Gewicht am Körperstamm verlieren, während sich die Kilos an Armen und Beinen hartnäckig halten? Wenn Sie hierüber hinaus unter Druckschmerz in den Extremitäten leiden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihre Beschwerden durch ein bisher unerkanntes Lipödem hervorgerufen werden.


Bin ich von einem Lipödem betroffen oder liegt es doch an meiner Ernährung?

Leider wird die lymphologische Krankheit als solche selten erkannt und so hängt vielen Lipödem-Erkrankten oftmals das Stigma der selbstverschuldeten Adipositas an. "Mit der richtigen Ernährung muss ich doch schlanker werden" – sagen sich Betroffene und triezen sich mit einer Diät nach der anderen und das ohne Erfolg; ein Teufelskreis aus Frustration, Scham und Selbstzweifel. Dass Lipohyperplasia dolorosa (Lipödem) häufig mit Adipositas verwechselt wird, liegt nicht zuletzt im fehlenden Bewusstsein für die Erkrankung – sowohl in der Öffentlichkeit als auch in medizinischen Fachkreisen – begründet. Lipödem und Adipositas sind also zwei verschiedene Erkrankungen, die zwar gemeinsam auftreten können aber unterschiedlich therapiert werden müssen.

 

Vermuten Sie bei sich ein Lipödem, sollten Sie sich an ausgewiesene Fachärzte wenden, die über tiefgehende Kenntnisse im Bereich der Lymphologie verfügen.


CG LYMPHA: Bei uns werden Sie und Ihre Beschwerden ernstgenommen

Als Fachklinik für operative Lymphologie sind wir Ihr erster Ansprechpartner, wenn Sie den Verdacht hegen, an einem Lipödem erkrankt zu sein. Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Lymphgefäß bezogener Erkrankungen sind wir in der Lage, das Krankheitsbild richtig zu diagnostizieren und Ihnen einen auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Therapieplan zu erstellen. Dabei stehen Ihnen neben konservativen Behandlungsformen, die meist ein Leben lang konsequent angewandt werden müssen, auch die schonend durchgeführte Lymphologische Liposculptur nach Professor Cornely TM zur Verfügung. Ziel dieser operativen Therapie ist die gefäßschonende Entfernung des Fettes, um eine Wohlproportionierung der Extremitäten sowie das Gleichgewicht zwischen Lymphproduktion und Lymphabtransport wiederherzustellen.

Es handelt sich demnach nicht um einen kosmetischen, sondern um einen medizinisch notwendigen Eingriff. Die Lymphologische Liposculptur ist daher auch kein Freifahrtsschein für zügelloses Essen und Trinken (abgesehen von Wasser, hiervon können und sollten Sie immer ausreichend – mindestens zwei Liter täglich – trinken). Denn es besteht auch nach einer OP noch immer die Möglichkeit zur normalen Gewichtszunahme an den nicht operierten Arealen. Diese regulären "Fett-Polster" sind allerdings – anders als ein Lipödem – durch Sport und gesunde Ernährung beeinflussbar.


Sie möchten mehr über die operative Lipödem-Therapie nach Prof. Cornely erfahren? Dann vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin mit uns und gehen Sie den ersten Schritt in ein unbeschwerteres Leben. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!