Anhaltende Schmerzen im Bein können ein erster Hinweis auf eine Lipödem-Erkrankung sein

Schmerzen im Bein allein sind natürlich kein Beleg, dass bei den Betroffenen eine Lipödem-Erkrankung vorliegt. In Verbindung mit einigen weiteren Beschwerden und Symptomen kann das Auftreten von Beinschmerz jedoch ein Indikator für ein Lipödem sein. Im Zweifelsfall sollten Sie sich auf die kompetente Diagnose eines Experten verlassen.

Erste Anzeichen für eine Lipödem-Erkrankung können sich zunächst durch Druckschmerzhaftigkeit in den Beinen äußern. Mit fortschreitendem Verlauf steigt das Spannungsgefühl in den betroffenen Extremitäten weiter an, die Berührungsempfindlichkeit nimmt zu. Viele unserer Patientinnen klagen bereits mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte über Beschwerden wie zum Beispiel Schmerzen im Bein, bevor Sie zu uns kommen. Die Fettverteilungsstörung beim Lipödem tritt in der Regel in allen vier Extremitäten gleichmäßig auf. Im lipödematösen Fettgewebe an den Armen und Beinen wird mehr Lymphflüssigkeit produziert, als von den vorhandenen gesunden Lymphgefäßen abtransportiert werden kann.

 

Aufgrund der Überlastung kommt es zur Überschwemmung des Fettgewebes mit Lymphe. Die Spannung und der damit verbundene Druckschmerz in den verdickten Extremitäten werden von Patientinnen unterschiedlich wahrgenommen, nehmen aber in der Regel im Laufe der Jahre zu. Erkennen Sie diese Symptome bei sich wieder? Dann sollten Sie einen Facharzt aufsuchen, der die richtige Diagnose stellen und Ihnen bei der Wahl der richtigen Therapiemethode behilflich sein kann.


Dicke Beine und schlanke Füße

Lipödeme beruhen auf einer anlagenbedingten Störung der Fettverteilung im Körper. Bei etwa 80 bis 90 Prozent der Patientinnen sind Arme und Beine gleichermaßen betroffen. Da Frauen bei einem Lipödem oftmals zuerst aufgrund von Beinbeschwerden einen Arzt aufsuchen, ist deshalb die gleichzeitige Untersuchung der Arme wichtig für eine korrekte Diagnose. In aller Regel findet sich die symmetrische Fettverteilungsstörung gleichfalls von den Handgelenken bis zu den Schultern, so wie sie auch von den Knöcheln bis zur Leiste ausgeprägt ist.

Hinzu kommen Druckschmerzhaftigkeit und Blutergüsse bei leichtem Druck sowie die Unmöglichkeit der Fettreduzierung durch angepasste Ernährung oder Sport. Füße und Hände sind in der Regel von der Fettverteilungsstörung nicht betroffen. Dicke Beine alleine sind notwendigerweise noch kein Hinweis auf eine Lipödem-Erkrankung. Bei einem oder mehreren der oben angeführten Symptome sollten Sie jedoch zur Sicherheit einen Facharzt konsultieren!


Wir helfen Ihnen auf Ihrem Weg zu einem beschwerdefreien Leben

Wir bei der CG LYMPHA nehmen Ihre Erkrankung ernst und sind deshalb bestrebt, Ihre Lebensqualität wieder dauerhaft zu verbessern. Mit unserer fachkundigen Beratung und Therapie gehen wir individuell und einfühlsam auf Ihre Bedürfnisse ein und können bei unserer Patienten fast immer eine deutliche Verbesserung im alltäglichen Leben erreichen. Wenn Sie seit längerem über Beschwerden wie dicke Beine oder Arme klagen, deren Umfang sich auch nicht durch angepasste Ernährung oder Sport reduzieren lässt, oder fortwährende Schmerzen im Bein beziehungsweise andere der aufgeführten Symptome bei sich bemerken, wenden Sie sich an einen Fachmann! 

Eine fachkundige operative Therapie kann helfen:

  • Fettgewebe in Armen und Beinen zu reduzieren bzw. dauerhaft zu entfernen
  • Schmerzanfälligkeit zu mindern
  • Hämatomanfälligkeit und Wundbildung zu verringern
  • wieder mehr Lebensqualität zu erlangen.

Sie wollen den ersten Schritt in ein beschwerdefreies Leben unternehmen? Das Team von der CG LYMPHA unterstützt Sie dabei und steht Ihnen für eine umfangreiche Beratung gerne zur Verfügung.